Gute Bonität sichert deine Kaufkraft. Lässt du jedoch Schulden auflaufen, fürchtest du dich davor, die Kreditkartenabrechnung aus dem Briefkasten zu holen, aus der hervorgeht, dass du mehr ausgegeben hast, als du dir leisten kannst. Und was ist mit den unvorhersehbaren Herausforderungen des Lebens? Dein Auto braucht ein neues Getriebe; du selbst benötigst eine medizinische Behandlung, die eine Privatleistung beinhaltet. Dinge kosten nicht ausschließlich Geld; sie können auch inneren Frieden und Sicherheit kosten. Diese gibst du auf, wenn du über deine Verhältnisse lebst und gutes Geld schlechtem Geld hinterherwirfst, etwa durch Kredite und andere scheinbar günstige Finanzierungsangebote. Wie ein Jongleur hältst du die Teller in der Luft, indem du jeweils nur die Mindestbeträge zahlst. Doch dann wirst du des Stresses müde, und die Teller fallen. Du bemühst dich, über Wasser zu bleiben und verbringst schlaflose Nächte mit der Frage, wie du die Raten bewältigen sollst. Scham verschärft die Lage, denn du verbirgst deine finanziellen Probleme und spiegelst nach außen hin Stärke, wodurch du dich von der dringend nötigen Hilfe abschneidest. Bist du verschuldet, was ist dann die Lösung? (1) Erkenne, was dich dazu gebracht hat, ein inneres Loch zu füllen und Dinge zu kaufen, die du dir nicht leisten konntest. (2) Lebe nach einem festen Budget. „Im Haus des Weisen findet sich kostbarer Besitz und Öl; ein Dummkopf aber verschleudert, was er hat“ (s.Spr 21,20). (3) Entwickle einen Plan, um schuldenfrei zu werden und es zu bleiben.