22. März 2026

„Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.“ (Matthäus 5,4 LU)

B 365
3. Mose 21-22
Freude am Heute
Freude am Heute
Die zweite Seligpreisung
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Jesus spricht hier nicht vom Trauern über den Verlust eines Menschen, sondern davon, dass diejenigen, die ihre Sünden betrauern, Gottes Trost empfangen werden. Trauerst du über deine Sünden und das Leid, das sie dir selbst und anderen gebracht haben, versetzt du dich in die Lage, Gottes Vergebung zu empfangen. Buße richtet den Blick nicht auf sich selbst. Sie ist weder düster noch verzweifelt; sie entspringt weder falscher Demut noch Selbstmitleid. Vielmehr bedeutet sie, offen und ehrlich anzuerkennen, dass du Gottes Barmherzigkeit und Gnade brauchst. Solange du an deinen Sünden Freude hast, sie rechtfertigst oder anderen die Schuld daran gibst, kann dir nicht vergeben werden. Erst wenn du betest: „Ich bekenne, dass ich gegen dich gesündigt habe mit meinen Gedanken, Worten und Taten“, bringst du dich in die Position, von deiner Schuld gereinigt zu werden. Die Bibel sagt: „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit“ (1.Joh 1,8–9 LU). Genau darin liegt dein Trost! Es ist Gottes Vergebung, die Freude und Trost in deine Seele bringt, deine tiefen Wunden heilt und dich in die innige Gemeinschaft mit deinem himmlischen Vater zurückführt. David sagte: „Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht. Ich sprach: ‚Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen.‘ Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde“ (Ps 32,5 LU).