„HERR, öffne doch seine Augen, dass er sieht!“ (2. Könige 6,17 ELB).

B 365
3. Mose 11-12
Freude am Heute
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Sensibel sein für Gottes Gegenwart
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Eines Morgens in einer Stadt namens Dotan wachte der Diener des Propheten Elisa auf und erschrak sehr, weil ein feindliches Heer sie umzingelt hatte. „Was sollen wir tun?“, rief er aus. Elisa befahl ihm, ruhig zu bleiben, denn „mehr sind die, die bei uns sind, als die, die bei ihnen sind“. Dann betete Elisa: „HERR, öffne doch seine Augen, dass er sieht!“ Und der HERR öffnete seine Augen, und er sah, dass der Berg voller Pferde und feuriger Wagen um Elisa her war: Die Kraft Gottes und der Schutz Gottes (s.2. Kön 6,15–17). Als Resultat dessen wurden ihre Feinde neutralisiert. Was wäre, wenn das auch dein Gebet sein würde? Was wäre, wenn Gott dir jedes Mal, wenn du herausgefordert oder belastet bist, die geistlichen Augen öffnete, damit du erkennen könntest, dass auch du von seiner Macht und seinem Schutz umgeben bist? Genau das geschah zwei Jüngern Jesu, die nach der Kreuzigung auf dem Weg nach Emmaus waren. Ein dritter Mann gesellte sich zu ihnen. Es war Jesus persönlich, der sie begleitete und mit ihnen sprach, aber sie erkannten ihn nicht, bis er mit ihnen betete. Dann sagten sie zueinander: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf dem Weg mit uns redete und uns die Schriften öffnete?“ (Lukas 24,32 ELB). Was wäre, wenn du auf dem Weg nach Emmaus wärst, auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder nach Hause, und Jesus wäre direkt neben dir? Was wäre, wenn du zur „Gemeinschaft der brennenden Herzen“ gehören und seine Gegenwart wirklich erleben könntest? Du kannst es! Strecke dich nach ihm aus, nimm ihn wahr und antworte ihm.