„Errette mich von allen meinen Übertretungen und mache mich nicht zum Spott des Narren!“ (Psalm 39,8 HFA).

B 365
3. Mose 4
Freude am Heute
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Die Schattenseite der Unmoral
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Nachdem David Bathseba missbraucht hatte, wurde er endlich ehrlich und bekannte seine Sünde vor dem Propheten Nathan. „Da sprach Nathan zu David: So hat auch der HERR deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben. Doch weil du durch diese Sache dem Feind des HERRN Anlass zur Lästerung gegeben hast…“ (s.2. Sam 12,13–14). Später schrieb David in den Psalmen: „Errette mich von allen meinen Übertretungen und mache mich nicht zum Spott des Narren!“ Nehmen wir uns einen Moment Zeit und betrachten die Schattenseite der Unmoral, wenn sie ans Licht kommt: (1) Dein Ehepartner erlebt Scham, Ablehnung, Verrat und tiefen Schmerz. Keine Reue oder Bitte um Vergebung kann den Schlag abmildern. Misstrauen ersetzt das Vertrauen. (2) Die Unschuld und das Vertrauen deiner Kinder erleiden einen verheerenden Schlag. Ihre gesunde Sicht auf das Leben kann nachhaltig beschädigt werden. (3) Der Kummer, den deine Eltern, deine Familie und dein Umfeld erleben, ist unbeschreiblich. Und dir wird es peinlich sein, anderen Christen zu begegnen, besonders jenen, die dich geschätzt, respektiert und dir vertraut haben. (4) Dein Fall wird von anderen möglicherweise als Freibrief interpretiert, dasselbe zu tun. (5) Dein innerer Friede ist dahin. (6) Dein Vertrauen vor Gott wird verloren gehen. (7) Deine Feinde werden noch mehr Grund haben, zu spotten, und das Anliegen, das du vertrittst, wird Schaden nehmen. Welch hoher Preis! Sei erfüllt und bleibe erfüllt vom Heiligen Geist. Denn: „Die Frucht des Geistes aber ist… Selbstbeherrschung“ (s.Gal 5,22–23).