Hier ist etwas, worüber wir öfter nachdenken sollten: Wie du mit Menschen in deinem persönlichen Umfeld umgehst, beeinflusst auch deine Beziehung zu Gott. Jesus macht deutlich: Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dort einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, dann lass deine Gabe vor dem Altar, geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und bring deine Gabe dar. Jesus fordert den Schadensverursacher, selbst wenn es unbeabsichtigt geschehen ist, auf, die Initiative zu ergreifen. Das erfordert echte Demut. Max Lucado schreibt: Du wirst es vielleicht kaum glauben, aber nicht jeder mag den Prediger. Es kommt vor, dass ich mich im Ton vergreife oder einen Fehler mache und dadurch ein Gemeindeglied verärgere. In den frühen Jahren meines Dienstes habe ich solche Spannungen ignoriert. Ich dachte: Wenn er nicht zu mir kommt, habe ich mit der Sache nichts zu tun. Doch dann las ich die Worte Jesu. Jesus gebietet dem, der den Anstoß gegeben hat, den ersten Schritt zu tun. Ich finde diese Stelle nicht angenehm. Aber trotzdem habe ich sie auf meine fragilen Freundschaften angewandt. Bob, habe ich gefragt, habe ich etwas gesagt, das dich verletzt hat? Mary, es scheint eine Spannung zwischen uns zu geben. Ist alles in Ordnung? Ausnahmslos hat dieser Schritt zur Wiederherstellung geführt. In vier Jahrzehnten Dienst hat diese praktische Lehre nie ihr Ziel verfehlt. Wenn man Gottes Wort mit Gehorsam verbindet, entsteht ein heilendes Mittel. Das Wort für dich lautet heute: Bemühe dich um Versöhnung.