Zwei weitere Dinge, die du über deine Berufung wissen solltest: (1) Die Salbung gilt für jeden von uns. In biblischen Zeiten wurde Salböl nur über den Häuptern von Propheten, Priestern und Königen ausgegossen als Zeichen dafür, dass Gottes besondere Gegenwart auf ihnen ruhte. Doch die Salbung ist nicht nur für geistliche Leiter reserviert, sie gilt für jeden, auch für dich. Egal, ob du Lehrer, Arzt oder Anwalt bist. Ganz gleich, wo du dich befindest, ob oben oder unten, Gott möchte dich salben für das, wozu er dich berufen hat. Benötigst du juristischen Beistand, willst du einen Juristen, aber auch einen Anwalt, dessen Leben unter Gottes Salbung steht. Steht dir eine Operation bevor, brauchst du einen Arzt, der medizinisch qualifiziert ist, aber du willst auch einen Arzt, der von Gott gesalbt ist. Gottes Salbung kennt keine Grenzen in Bezug auf Position oder Beruf. Johannes schreibt: „Ihr aber habt den Heiligen Geist, den der, der heilig ist, euch gegeben hat, und durch diese Salbung habt ihr alle die nötige Erkenntnis“ (s.1.Joh 2,20). (2) Wir müssen in allem, was wir tun, danach streben, Gott zu gefallen. „Ob ihr also esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes“ (1.Kor 10,31 NGÜ) Das Schlüsselwort lautet: alles. Es spielt keine Rolle, was du gerade tust, tu es zur Ehre Gottes. Oswald Chambers sagte: „Es ist uns angeboren zu denken, dass wir Außergewöhnliches für Gott tun müssen, aber das müssen wir nicht. Wir müssen außergewöhnlich in gewöhnlichen Dingen sein.“ Wenn wir das sind, machen wir Gott Freude.