Hinsichtlich deiner Berufung beachte zwei Dinge: (1) Gott beruft nicht die Qualifizierten, sondern er qualifiziert die Berufenen. Er wird dich zu etwas berufen, das du aus eigener Kraft nicht bewältigen kannst. Ein gottgewollter Traum wird immer über deine Möglichkeiten hinausgehen, damit du jeden Tag auf Gott angewiesen bist. David sagte: „Wenn der HERR das Haus nicht baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen“ (Ps. 127,1 SLT) Jesus spricht: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun“ (Joh 15,5 SLT). Paulus sagte: „Nicht, dass wir aus uns selbst tüchtig wären, etwas zu erdenken als aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit kommt von Gott“ (2. Kor 3,5 SLT). (2) Nicht kritisch sein, sondern kreativ. Oft wird Kritik als Ausrede genutzt, um eine Lösung für ein bestehendes Problem zu umgehen. Anstatt Filme oder Musik zu kritisieren, produziere lieber etwas, das besser ist als das, worüber du dich beschwerst. Die konstruktivste Kritik ist Kreativität. Wir sollten mehr dafür bekannt sein, wofür wir stehen, als dafür, wogegen wir sind. Probleme aufzeigen kann jeder. Wir sind dazu berufen, sie zu lösen, indem wir es besser machen. Dazu sind wir gesalbt. „Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt es nicht nötig, dass euch jemand belehre; sondern wie euch die Salbung über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge; und so, wie sie euch belehrt hat, so bleibt in ihm“ (1.Joh 2,27 SLT).