„Damals baute Josua dem HERRN, dem Gott Israels, einen Altar auf dem Berg Ebal.“ (Josua 8,30 SLT)

B 365
Hiob 35-37
Freude am Heute
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Segen und Fluch – du hast die Wahl
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Die Bibel berichtet: „Da baute Josua dem HERRN, dem Gott Israels, einen Altar auf dem Berg Ebal, einen Altar aus ganzen Steinen, über die man kein Eisen geschwungen hatte; und sie opferten darauf dem HERRN Brandopfer. Die eine Hälfte von ihnen stand vor dem Berg Garizim, die andere Hälfte vor dem Berg Ebal. Und danach las er alle Worte des Gesetzes, den Segen und den Fluch, alles, was im Buch des Gesetzes geschrieben steht“ (s.Jos 8,30–34). In dieser unscheinbaren Begebenheit aus dem Alten Testament liegen zwei wichtige Lektionen. Erstens: Der Altar bestand aus ganzen Steinen, über die kein Mensch Eisen geschwungen hatte. Das spricht für Gottes unverdiente Gnade, an der kein Menschenwerk Anteil hat. „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme“ (Eph 2,8–9 SLT). Zweitens: Achte darauf, wo dieser Altar gebaut wurde. Als das Volk Israel Josua zuhörte, wie er aus dem Gesetz des Mose Segnungen und Flüche vorlas, stand die eine Hälfte vor dem Berg Garizim, die andere vor dem Berg Ebal. Die vor Garizim hörten die Segnungen, die vor Ebal hörten die Flüche. Doch der Altar wurde nicht auf Garizim, dem Berg des Segens, gebaut, sondern auf Ebal, dem Berg des Fluches. Die Botschaft ist klar: Selbst, wenn du versagst, reicht Gott dir seine Gnade. C.S. Lewis sagte: „Gehorsam ist der Schlüssel, der jede Tür öffnet.“ Auch wenn du gefallen bist, darfst du zum Altar der Gnade auf dem Berg Ebal zurückkehren. Er wurde für Menschen wie dich gebaut.