Bevor Jesus diese Erde verließ, sagte er zu seinen Jüngern: „Wer an mich glaubt, wird auch die Werke tun, die ich tue“ (Joh 14,12 ELB). Und genau das geschah: „Durch die Hände der Apostel geschahen viele Zeichen und Wunder. Man trug die Kranken sogar auf die Straßen, damit, wenn Petrus vorüberging, wenigstens sein Schatten auf einen von ihnen fiele. Es kamen auch viele aus den umliegenden Städten nach Jerusalem und brachten Kranke. Und sie wurden alle geheilt“ (Apg 5,12.15–16 ELB). Manche sagen vielleicht: „Das geschah nur am Anfang der Apostelgeschichte, um die Botschaft der Auferstehung Christi zu bestätigen.“ Doch schauen wir ans Ende der Apostelgeschichte und sehen uns an, was dreißig Jahre später in der Gemeinde geschah: „In der Umgebung war das Landgut des Ersten der Insel, namens Publius, der uns aufnahm und drei Tage freundlich beherbergte. Es geschah aber, dass der Vater des Publius fieberkrank und an Ruhr darniederlag. Paulus ging zu ihm hinein, betete, legte ihm die Hände auf und heilte ihn. Nach diesem Vorfall kamen auch die übrigen Kranken der Insel herbei und wurden geheilt“ (Apg 28,7–9 ELB). Die neutestamentliche Gemeinde befolgte damit einen der letzten Aufträge Jesu vor seiner Himmelfahrt: „Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung. Diese Zeichen aber werden die begleiten, die glauben: In meinem Namen werden sie Kranken die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden“ (Mk 16,15.17–18 ELB). Das bedeutet: Du darfst im Glauben beten und Gott um Heilung bitten.
Der Heilungsdienst der neutestamentlichen Gemeinde
