Manche Menschen glauben, man solle von Gott nicht zu viel erbitten, das sei egoistisch. Aber Gott will, dass du bittest. „Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet.“ Wenn du nicht bittest, setzt du deinen Glauben nicht frei. Jesus sagte: „Euch geschehe nach eurem Glauben“ (Mt 9,29 ELB). Du musst lernen, mutige Gebete zu sprechen und Gott Großes zuzutrauen. „Fordere von mir, und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben und die Enden der Erde zu deinem Besitz“ (Ps 2,8 ELB). Das ist ein kühnes Gebet. Aber wenn Gott dich zu kühnem Bitten auffordert, dann deshalb, weil er bereit ist, dein Gebet zu erhören. Vielleicht trägst du einen Traum im Herzen und siehst keinen Weg, wie er Wirklichkeit werden kann. Jesus speiste fünftausend Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen. Er ist ein Gott der Vermehrung. Er kann deine Zeit vermehren, damit du mehr schaffst. Er kann deine Weisheit vermehren, damit du bessere Entscheidungen triffst. Er kann auch deine Finanzen mehren: „Der aber dem Sämann Samen darreicht … möge euren Samen mehren“ (2. Kor 9,10 ELB). Anstatt dich mit bloßem Überleben zufriedenzugeben, will Gott, dass du aufblühst. Eine Mentalität des bloßen Überlebens hält dich von Gottes bestem Segen ab. Stattdessen sage: „Gott, du hast versprochen, dass du all meinen Schaden zu meinem Besten wenden wirst“ (s. Röm 8,28). Ich bin vielleicht durch Feuer, Hungersnot und Flut gegangen, aber ich weiß: Jetzt ist meine Zeit der Gunst. Jetzt ist die Zeit, mehr von deiner Güte in meinem Leben zu sehen. Traue Gott Großes zu.
Traue Gott Großes zu
