Jack Welch, der die General Electric Company durch einige ihrer erfolgreichsten Jahre führte, schrieb ein Buch mit dem Titel Winning. Er sammelte darin viele Fragen, die ihm im Laufe der Zeit gestellt worden waren, und gab seine Antworten als Prinzipien für erfolgreiches Management weiter. Eine dieser Fragen lautete: „Glauben Sie, dass Sie in den Himmel kommen, wenn Sie sterben?“ Jack zählte daraufhin einige Fehler auf, die er im Lauf seines Lebens gemacht hatte, darunter zwei Scheidungen. Dann sagte er: „Was den Himmel betrifft – wer weiss? Aber wenn es dafür Punkte gibt, dass man sich mit ganzer Kraft um Menschen kümmert und jeden Tag sein Bestes gibt, dann habe ich vielleicht eine Chance!“ Doch in den Himmel zu kommen, hat nichts damit zu tun, wie sehr man sich für andere einsetzt oder wie viel Energie man täglich aufwendet. Es geht einzig darum, sein Vertrauen auf Jesus Christus zu setzen, und auf ihn allein. Vielleicht fällt es erfolgreichen Menschen besonders schwer, diese Wahrheit zu verstehen, weil sie gelernt haben, durch eigene Anstrengung viel zu erreichen. Aber für den Himmel zählt das alles nicht. Niemand verdient sich den Himmel; er ist ein Geschenk. Denn „der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn“ (Röm 6,23 ZB). In Hebräer 6,4 wird es „die himmlische Gabe“ genannt. Paulus schreibt: „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme“ (Epheser 2,8–9 ZB).
Der Himmel ist ein Geschenk
