Freude am Heute

Wichtige Grenzen setzen

Gegensätze ziehen sich oft an, heiraten, gründen eine Familie und müssen später mit ihren Unterschieden umgehen, besonders wenn ihre Kinder in die Pubertät kommen und es zu Konflikten kommt. Solche Auseinandersetzungen fordern die Eltern dazu auf, ihre unterschiedlichen Vorstellungen darüber auszuhandeln, was für das Kind richtig oder falsch ist. „Du lässt sie alles machen…“ „Du vertreibst ihn mit deiner Strenge …“ Beide Eltern lieben ihre Kinder und wollen für sie nur das Beste, sind sich aber nicht darüber einig, wie sie es erreichen können. In seinem Buch ‘Grenzen mit Teenagern setzen ‘gibt Dr. John Townsend hilfreiche Empfehlungen: (1) Stellt das Wohl eures Teenagers an erste Stelle. Sprecht ruhig, ehrlich und selbstlos über eure Unterschiede. Der „Gewinner“ sollte immer euer Kind sein! Einigt euch, selbst mit Kompromissen, auf Grenzen, die es schützen und fördern. (2) Nutzt gegenseitig eure Stärken. Jeder hat Bereiche, in denen er besser geeignet ist – z. B. beim Organisieren, im Zuhören in hitzigen Situationen oder beim Beruhigen eines Teenagers. Unterstützt euch gegenseitig. (3) Zieht euren Teenager nicht in den Konflikt hinein. Schnell versucht man, das Kind auf seine Seite zu ziehen, worauf der andere Elternteil oft mit Geschenken oder Sonderrechten reagiert, um sich die Zustimmung zurückzuholen. Das endet im Verlust für alle! Einigt euch oder holt euch Hilfe bei einem klugen Freund, Pastor oder Berater. Was zählt, ist nicht, wer den Beliebtheitswettbewerb gewinnt – sondern das Leben und die Zukunft eures Kindes.

Die mobile Version verlassen