Drei Geschichten machen deutlich, welche Herausforderung es ist, eine glückliche Ehe zu führen: (1) Er beobachtete ein Paar und sagte zu seiner Frau: „Schau mal, wie glücklich die aussehen.“ Sie antwortete: „Sei dir da mal nicht so sicher, die denken das Gleiche wahrscheinlich über uns.“ (2) Sie sagte: „Mein Mann und ich führen eine sehr glückliche Ehe. Es gibt nichts, was ich nicht für ihn tun würde, und nichts, was er nicht für mich tun würde. So leben wir, ohne etwas füreinander zu tun.“ (3) Er erzählte: „Meine Frau und ich haben beschlossen, niemals im Streit zu Bett zu gehen.“ Nachfrage: „Und wie läuft das so?“ Antwort: „Wir haben seit einem Monat nicht mehr geschlafen.“ Im Ernst, die größte Herausforderung in der Ehe ist Egoismus. Geben beide Partner ihren eigenen Interessen Vorrang, steuert die Ehe auf Probleme zu, möglicherweise auf eine Scheidung. Vor fast 2.000 Jahren wurden die Worte geschrieben, die noch immer Gottes Rezept für eine stabile Ehe sind: „Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, aber wo die Wahrheit siegt, freut sie sich mit. Alles erträgt sie, in jeder Lage glaubt sie, immer hofft sie, allem hält sie stand. Die Liebe vergeht niemals. Was für immer bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Die größte aber von ihnen ist die Liebe“ (1. Kor 13,4–8.13 NGÜ).





