Freude am Heute

Entdecke deine Vision (4)

Veränderungen durch Gott beginnen oft mit einer Vision. Auf diese Weise wurde eine jahrhundertealte Rassentrennung durchbrochen und Nichtjuden konnte zum ersten Mal das Evangelium gepredigt werden. Du kannst heute übrigens Christ sein und trotzdem voreingenommen, gläubig und trotzdem gleichgültig gegenüber Anderen. Der Grund dafür ist, dass du ihnen nicht begegnen willst und sie vorverurteilst. Jesus erklärte seinen Jüngern: “Die rettende Botschaft von Gottes Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker sie hören. Dann erst wird das Ende kommen.” (Mt 24, 14 HfA). Petrus war dabei, als er das sagte. Doch entweder hörte er nicht zu oder war mit dem Gehörten nicht einverstanden. Der tiefe Graben zwischen Juden und Nichtjuden in jener Zeit gleicht der Apartheidsbewegung unserer Tage. Gott schickte Petrus zum Haus des Nichtjuden Kornelius, um diesem das Evangelium zu verkünden. Doch Kornelius galt den Juden als “unrein”. Vorurteile sind das Ergebnis eines verschlossenen Geistes und bedeuten Geringschätzung und Stolz. Gott brauchte nicht nur eine, sondern zwei Visionen, um Petrus zu überzeugen. Zunächst hatte Kornelius eine Vision. Gott teilte ihm mit, dass er einen jüdischen Prediger namens Petrus in sein Haus einladen sollte um das Evangelium zu hören. Zur selben Zeit hörte Petrus in einer Vision Gott sagen: “Wenn ich jemanden annehme, dann lehne du ihn nicht ab!” Tatsache ist: Wenn Gott Dinge verändern will, beginnt er damit, jemandem eine Vision zu geben – dieser Jemand könntest du sein!

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