Freude am Heute

Übernimm die Initiative (1)

Wenn Gott dir ein bedingungsloses Versprechen gibt, dann brauchst du auf dessen Erfüllung nur zu warten. Knüpft er allerdings Bedingungen daran, dann musst du deinen Teil zur Erfüllung beitragen. Manchmal heißt das, die Initiative zu ergreifen. Für das Volk Israel hieß das, aktiv die Besatzungsmacht aus dem verheißenen Land zu vertreiben um es einzunehmen. “Dann rief Mose Josua zu sich und sagte vor allen Israeliten zu ihm: ´Sei mutig und stark! Denn du wirst dieses Volk in das Land bringen, das der HERR euch gibt, wie er es euren Vorfahren versprochen hat. Du wirst dieses Land unter den Israeliten aufteilen. Der HERR selbst geht vor dir her. Er steht dir bei und verlässt dich nicht. Immer hält er zu dir. Hab keine Angst und lass dich von niemandem einschüchtern!´” (V 7 – 8 HfA). Gott versprach im Klartext, einzugreifen, wenn das Volk initiatv wurde. Initiative ergreifen heißt: (1) Du weißt, was du willst. Folgender Satz stammt von dem Pianisten und Humoristen Oscar Levant: “Sobald ich mich entschieden hatte, war ich unschlüssig!” Darüber kann man lächeln, aber traurigerweise handeln viele von uns nach dieser Devise. Aber du kannst nicht unschlüssig sein und gleichzeitig effektiv handeln. (2) Du bist bereit, Risiken einzugehen. Wenn wir an Gott glauben, gilt für uns sein Versprechen, dass er uns vorangeht und den Weg ebnet. Das unterscheidet uns von Menschen, die Gott nicht persönlich kennen. Vielleicht sagst du: “Ich habe Angst!” Der Glaube eliminiert nicht deine Angst – er überwindet sie. Ergreife die Initiative.

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